
Links: die ursprüngliche Mauer
Rechts: der eingebrochene Teil der Mauer.
Zur Sicherheit wurde bis zur Restaurierung eine Böschung angelegt.
Nachdem im Jahre 2019 die Mauer im oberen Bereich des alten Friedhofes eingestürzt war, konnte ich wieder einmal auf die Unterstützung der „Neuen Arbeit Saar“ (NAS) bauen. Nach Prüfung der Sachlage durch den entsprechenden Sachbearbeiter erhielt ich eine Zusage zur Unterstützung. Nur mithilfe der NAS können wir die Mauer in ihrer ursprünglichen Art erhalten und zum größten Teil wiederaufbauen. Ohne die aktive Mithilfe der NAS könnte ein solches Projekt nicht oder nur schwer finanziert werden. Die Arbeiten werden in der nächsten Woche mit dem Stellen des Bauwagens beginnen.
Zuerst geht aber das Augenmerk auf den Distanzstein an der Straße zum Kircheimerhof. Dieser wird freigelegt und zum Schutz mit einer Mauer böschungsseitig versehen. Danach soll der eigentliche Stein durch einen Steinmetz wiederhergestellt werden.
Ortsvorsteher
Martin Moschel

Breitfurt feiert in diesem Jahr (2021) das 750-jährige Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung. Schnell wurde klar, dass zur Würdigung dieses Ereignisses ein Dorffest stattfinden muss und darüber hinaus die Chronik aus dem Jahre 1971 zur 700-Jahr-Feier fortgeführt werden musste. Pandemie-bedingt wurde der erste Festtermin aus dem Juni in den September verschoben. Das Orga-Team Dorfchronik unter Leitung von Reiner Freidinger konnte seine Arbeiten aber fortsetzen, natürlich unter erschwerten Bedienungen und meistens online als Video- Konferenz.

Auf dem neuen Friedhof in Breitfurt können die mittlerweile großen Lücken in den Grabfeldern auf absehbare Zeit nicht wieder neu belegt werden. Nach Auskunft der Friedhofsverwaltung empfiehlt es sich nicht, auf die freigewordenen Flächen zurückzugreifen. Die geologischen Verhältnisse (Muschelkalkboden) lassen auch nach 25 Jahren eine Neubelegung nicht zu. Diese Teilbereiche werden und können für zukünftige Urnenbeisetzungen genutzt werden.