Breitfurter Ehrenamtler Klaus Sandmeier feiert 70. Geburtstag

Breitfurt. Menschen wie Klaus Sandmeier sind für viele Gemeinden unbezahlbar. Am 11. Mai feierte der Breitfurter seinen 70. Geburtstag – und mit ihm würdigte Breitfurt zugleich jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement, das das Leben vor Ort bis heute prägt.

Ob als langjähriger Vorstand der Jagdgenossenschaft Breitfurt, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins oder prägendes Mitglied des Blasorchesters des TV Breitfurt – seit Jahrzehnten gehört der Jubilar zu den Persönlichkeiten, die Verantwortung übernehmen und das Gemeinschaftsleben aktiv gestalten.

Besonders sichtbar wird sein Einsatz im Außenbereich der Gemeinde. Gemeinsam mit der Jagdgenossenschaft, dem städtischen Forst und zahlreichen Helfern engagiert er sich seit vielen Jahren für den Erhalt und die Pflege der Feld- und Wirtschaftswege rund um Breitfurt. Ortsvorsteher Martin Moschel bezeichnete ihn deshalb als „treibende Kraft“, ohne die viele Projekte in dieser Form nicht möglich gewesen wären.

Auch dem Obst- und Gartenbauverein verlieh der 70-Jährige neuen Auftrieb. In einer schwierigen Phase übernahm er Verantwortung und führte den traditionsreichen Verein mit großem persönlichem Einsatz zurück in ein aktives Vereinsleben. Heute gilt der Verein wieder als wichtiger Bestandteil der Dorfgemeinschaft.

Darüber hinaus hinterließ er auch im kulturellen Leben des Ortes deutliche Spuren. Über viele Jahre leitete Klaus Sandmeier die Geschicke des Blasorchesters des TV Breitfurt und sorgte frühzeitig dafür, Verantwortung an jüngere Mitglieder weiterzugeben. Dieser vorausschauenden Arbeit sei es zu verdanken, dass das Blasorchester auch künftig Bestand habe und musikalisch weiterhin eine wichtige Rolle im Ort spiele.

Für Ortsvorsteher Martin Moschel steht fest, dass ein solches Engagement keineswegs selbstverständlich ist: „Es ist außergewöhnlich, mit wie viel Herzblut und Einsatz sich Klaus über Jahrzehnte hinweg für Breitfurt eingebracht hat.“

Mit seinem jahrzehntelangen Wirken steht Klaus Sandmeier beispielhaft für jene Menschen, die das gesellschaftliche Leben im ländlichen Raum tragen – oft leise, aber mit nachhaltiger Wirkung.

Für die Zukunft wünschen Ortsvorsteher, Ortsrat und die Breitfurter dem Jubilar vor allem Gesundheit, persönliches Wohlergehen sowie noch viele aktive Jahre im Dienst der Dorfgemeinschaft und im Kreise seiner Familie und Freunde.

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Breitfurt gründet Ortsarchiv – Geschichte für kommende Generationen bewahren

Der Ortsrat Breitfurt hat einstimmig die Einrichtung eines Ortsarchivs beschlossen. Damit wird ein wichtiger Schritt unternommen, um die Geschichte, Kultur und Entwicklung unseres Dorfes langfristig zu sichern und für zukünftige Generationen zugänglich zu machen.

Das neue Ortsarchiv wird in den Räumlichkeiten der AWO im Rödelsweg 2 eingerichtet. Die vertraglichen Vereinbarungen hierfür wurden bereits erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Projekts ist es, historische Dokumente, Fotografien und sonstige Zeugnisse aus der Geschichte Breitfurts zu sammeln, zu ordnen und dauerhaft zu bewahren. Perspektivisch soll das Archiv auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Für den Aufbau des Archivs sucht der Ortsrat engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich einbringen möchten. Die Betreuung des Archivs soll eigenverantwortlich durch eine „Archivarin oder einen Archivar“ erfolgen – in enger Zusammenarbeit mit dem Archiv der Stadt Blieskastel.

„In vielen Haushalten befinden sich noch alte Bilder, Urkunden oder Dokumente, die wichtige Zeugnisse unserer Ortsgeschichte darstellen. Diese Erinnerungen dürfen nicht verloren gehen“, erklärt Ortsvorsteher Martin Moschel. Deshalb ruft der Ortsrat alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, historische Unterlagen oder Informationen zur Verfügung zu stellen. Auf Wunsch können sämtliche Dokumente und Bilder selbstverständlich kopiert und die Originale anschließend wieder zurückgegeben werden.

Das Ortsarchiv soll nicht nur ein Ort der Aufbewahrung werden, sondern auch ein gemeinschaftliches Projekt, das die Identität und Geschichte Breitfurts lebendig hält.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die das Projekt unterstützen als ehrenamtliche/r Archivar/in oder Materialien beisteuern möchten, können sich direkt an Ortsvorsteher Martin Moschel oder seinen Stellvertreter Christoph Brengel wenden.

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Breitfurt. In der 10. öffentlichen Sitzung des Ortsrates am 8. April 2026 hat Ortsvorsteher Martin Moschel zentrale Themen zur Weiterentwicklung von Breitfurt vorgestellt und wichtige Impulse für die kommenden Monate gesetzt.

Ein Schwerpunkt lag auf der Modernisierungs- und Instandsetzungsrichtlinie für die Sanierungsgebiete. Dabei wurde betont, dass der Ortskern von Breitfurt Teil eines Fördergebietes der Städtebauförderung ist. Für private Eigentümer eröffnet sich damit die Möglichkeit, in Abstimmung mit der Stadtverwaltung Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen durchzuführen, die steuerlich geltend gemacht werden können. Nach der finalen Zustimmung des Stadtrates werden hierzu weitere Informationen für die Bürgerinnen und Bürger erwartet.

Auch die offene Jugendarbeit spielte eine wichtige Rolle. Ziel ist es, die Angebote für junge Menschen im Ort bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Hierzu soll ein Jugendhearing stattfinden, bei dem Jugendliche ihre Wünsche und Ideen einbringen können. In den kommenden Wochen werden alle Jugendlichen ab 14 Jahren von der Stadtverwaltung angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für zukünftige Maßnahmen dienen.

Mit der geplanten Aktion „Begrüßungsbaum für Neugeborene“ setzen Ortsrat und Obst- und Gartenbauverein ein bewusstes Zeichen für Familienfreundlichkeit und Nachhaltigkeit. Familien erhalten zur Geburt eines Kindes einen Obstbaum als Symbol für Wachstum und Verbundenheit mit dem Ort. Aufgrund datenschutzrechtlicher Vorgaben erfolgt keine automatische Meldung von Geburten mehr, sodass interessierte Familien selbst aktiv werden und sich beim Ortsvorsteher, seinem Stellvertreter oder einem Mitglied des Ortsrates melden müssen.

Der Seniorentag 2026 ist bereits terminiert und findet am 08.11.2026 statt. Über das konkrete Rahmenprogramm wird der Ortsrat in den kommenden Sitzungen noch beraten, um den Tag abwechslungsreich und ansprechend für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu gestalten.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Anfragen“ informierte der Ortsvorsteher außerdem über den aktuellen Stand zum geplanten Baugebiet „Am Langen Zaun bis Bremmenhübel“. Bereits im vergangenen Jahr wurde hierfür die artenschutzrechtliche Prüfung durchgeführt. Der weitere Zeitplan sieht vor, im Sommer die Zustimmung zum Planentwurf sowie den Beschluss zur Auslegung herbeizuführen. Für den Herbst ist der Satzungsbeschluss vorgesehen. Im Anschluss daran folgt die Umlegung der Grundstücke, für die ein Zeitraum von etwa einem Jahr eingeplant ist.

Die Sitzung machte deutlich, dass der Ortsrat weiterhin engagiert daran arbeitet, Breitfurt als lebenswerten und zukunftsorientierten Stadtteil zu stärken.

 

Martin Moschel

Ortsvorsteher Breitfurt

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr Breitfurt lädt herzlich zum diesjährigen Tag der offenen Tür am 1. Mai 2026 ein.

In der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, einen Einblick in die vielseitige Arbeit der Feuerwehr zu erhalten. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Tag mit kulinarischen Angeboten und der Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit den Einsatzkräften.

Bereits am Vorabend, 30. April 2026, beginnt ab 19:00 Uhr das traditionelle Dämmer-Schoppen am Feuerwehrgerätehaus. Ein besonderer Höhepunkt des Abends ist die feierliche Indienststellung des neuen CBRN-Erkundungsfahrzeugs, mit dem die Einsatzfähigkeit der Wehr weiter gestärkt wird.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten – ob jung oder alt – und bietet eine ideale Gelegenheit, die Arbeit der Feuerwehr kennenzulernen und die Gemeinschaft vor Ort zu erleben.

Die Freiwillige Feuerwehr Breitfurt freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Martin Moschel
Vorsitzender des Feuerwehr Fördervereins Breitfurt

Neuer Spielturm bringt frischen Schwung auf den Spielplatz am Bremmenhübel in Breitfurt

Breitfurt – Gute Nachrichten für Familien: Der Spielplatz am Bremmenhübel erstrahlt in neuem Glanz und bietet ab sofort eine zusätzliche Attraktion für Kinder. Im Rahmen einer kleinen Übergabe präsentierten Ortsvorsteher Martin Moschel und der Vorsitzende der AWO Breitfurt, Reiner Freidinger, einen neuen drehbaren Kletterturm.

Möglich wurde die Anschaffung durch eine großzügige Spende der AWO Breitfurt. Das moderne Spielgerät orientiert sich am beliebten Kletterturm auf dem Gelände der Grundschule und erweitert nun auch am Bremmenhübel das Angebot für Bewegung, Spiel und Abenteuer.

Neben der Neuanschaffung wurde der Spielplatz in den vergangenen Wochen umfassend saniert. Die Maßnahmen waren notwendig, um die Sicherheit und Attraktivität der Anlage nachhaltig zu verbessern. „Der Spielplatz ist nun ein einladender Ort für Kinder und Familien“, betonte Ortsvorsteher Moschel.

Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeitern des Baubetriebshofs Blieskastel, die die Arbeiten fachgerecht umgesetzt haben und maßgeblich zur gelungenen Modernisierung beigetragen haben.

Moschel hob zudem die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements hervor: Initiativen wie die Unterstützung durch die AWO seien ein wichtiger Baustein für ein lebendiges Gemeindeleben.

Abschließend lädt der Ortsvorsteher alle Familien herzlich ein, den neugestalteten Spielplatz zu besuchen und den neuen Kletterturm auszuprobieren. Ziel bleibt es, Breitfurt weiterhin als lebenswerte Gemeinde für alle Generationen zu stärken.

Ortsvorsteher

Martin Moschel

 

Von links: 1.Vorsitzender der AWO Breitfurt Reiner Freidinger, sein Enkel Nick und OV Martin Moschel

Neueröffnung der Fischerhütte in Breitfurt: Traditionslokal startet mit mediterranem Konzept

Breitfurt, 26. März 2026 – Die Fischerhütte in Breitfurt ist zurück: Nach einer Neuausrichtung öffnet das traditionsreiche Lokal wieder seine Türen und präsentiert sich unter neuer Leitung mit einem modernen gastronomischen Konzept. Künftig setzt das Restaurant verstärkt auf mediterrane Küche und erweitert damit das kulinarische Angebot in der Region.

Die zentrale Lage am Bliestal-Freizeitweg macht die Fischerhütte seit jeher zu einem beliebten Ziel für Spaziergänger, Radfahrer sowie Gäste aus nah und fern. Insbesondere in den Sommermonaten gilt das Lokal als geschätzter Treffpunkt.

Ortsvorsteher Martin Moschel begrüßt die Wiedereröffnung ausdrücklich. Die Fischerhütte sei ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Breitfurt und trage zur Attraktivität des Ortes bei.

Neben einer abwechslungsreichen Auswahl an mediterranen Speisen bietet die Fischerhütte künftig auch einen Mitnahmeservice an. Damit reagiert der Betrieb auf die veränderten Bedürfnisse vieler Gäste und schafft zusätzliche Flexibilität.

Das Restaurant befindet sich in im Mühlenweg 5 (Telefon: 06842/9616315, Internet: fischerhuette-blieskastel.de) in Breitfurt. Montags bleibt die Fischerhütte geschlossen.

Mit frischem Konzept und neuer Leitung knüpft die Fischerhütte an ihre Tradition an und setzt zugleich neue Akzente.

Martin Moschel  

Ortsvorsteher Breitfurt

Resümee der Mitgliederversammlung:

Der Obst- und Gartenbauverein (OGV) Breitfurt kann auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurückblicken, das geprägt war von zahlreichen weitreichenden und nachhaltigen Entscheidungen. Das hat die Mitgliederversammlung am Dienstag, 24. März 2026 mit Neuwahlen für die kommenden 3 Jahre eindeutig belegt. Klaus Sandmeier bleibt mit Petra Klein weiterhin an der Spitze.

Der OGV hat zum 1. Januar 2025 die Gemeinnützigkeit nach einer umfassenden Satzungsänderung erlangt und das Brennrecht wurde nach hartnäckigen Verhandlungen des 1. Vorsitzenden Klaus Sandmeier von der obersten Finanzbehörde Saarbrücken über das Jahr 2027 fortgeschrieben. Damit kann sich der Verein brüsten, dass dies dem OGV bisher als einzigem Verein über das Saarland hinaus gewährt worden ist. Zudem wurde die seit Jahren geplante und kostenintensive Sanierung des Daches in die Tat umgesetzt. Die Anschaffung einer Pasteurisierungsanlage war ein zudem ein Glücksgriff, denn sie hat sich dank des außergewöhnlichen Obstjahres auf Anhieb amortisiert. All dies waren wohl überlegte Maßnahmen, die dank Förderungen als gemeinnütziger Verein realisiert werden konnten, ohne den Verein in eine finanzielle Schieflage zu bringen. Auf Anhieb ein Erfolg war die Einrichtung eines Hofladens mit dem vordergründigen Verkauf von Bodensee-Äpfeln. Das Angebot wurde 2026 durch zusätzliche Produkte des täglichen Gebrauchs erheblich erweitert. Ein Renner war der Verkauf des selbst pasteurisierten Apfelsafes mir rund 800 Litern. Diese Einnahmen sowie die Erlöse bei den Veranstaltungen haben die Kasse wesentlich entlastet.

Für das Renommee, das sich der Verein unter der neuen Führung in den letzten Jahren erworben hat, zeugt die Unterstützung von privaten zinslosen Darlehen für die Baumaßnahme am Dach, von denen schon ein Drittel zurückgezahlt werden konnte. Ursächlich dafür war ein außergewöhnliches Obstjahr in allen Bereichen, das sich vordergründig finanziell in der Kelterei niedergeschlagen hat. Mit dem Erfolg, dass sich die Pasteurisierungsanlage schon amortisiert hat. Hochbetrieb herrscht nach wie vor in der Brennerei, wo noch Maischeanlieferungen im Raum stehen.

Auch innovativ war der Verein nicht untätig, unterstützt von einer Vielzahl ehrenamtlicher Helfer. Die Resonanz seitens der Bevölkerung beim Begegnungsfest, dem Klappstuhlkonzert und Stammtisch-Premieren, um nur einige Höhepunkte zu nennen, spiegelt sich auch in den Einnahmen wider. Beliebt sind weiter die Pflanzaktionen und die naturnahen Impulse mit Kindern. Ganz zu schweigen von den einzigartigen Baumpatenschaften, wobei deren

Zuspruch bis nach Saarbrücken reicht. All dies bezeugt, dass der OGV auf dem richtigen Weg ist. Sein Ziel ist es, ein beliebter Anlaufpunkt für die Dorfbevölkerung von Jung bis Alt zu sein.

Ein lebendiger Verein lebt auch von Veränderungen: Der bisherige langjährige Kassenwart sowie Brennleiter Herbert Haas ist auf eigenen Wunsch durch Markus Gentes auf der finanziellen Ebene und Annika Laugg als Brennleiterin ersetzt worden. Das geschah geräuschlos, da akribisch vorgeplant, wenn man einmal von Ehrung von Herbert Haas mit Präsenten durch den Vorsitzenden absieht. Entsprechend verliefen auch geringfügige Veränderungen im Ausschuss ab. Alle übrigen Personen, die bisher Verantwortung trugen, wurden einstimmig wiedergewählt.

Das Bestreben des OGV-Vorsitzenden ist es, den Verein weiter durch Innovationen, wie das größte Hochbeet im Saarpfalzkreis, zu pushen, um junge Mitglieder zu begeistern. Gleichzeitig sollen die Aufgabengebiete breit gefächert werden.

Auch für 2026 hat der Verein erneut zahlreiche Veranstaltungen geplant. Außerdem sollen einige kleinere Renovierungen am Vereinshaus begleitend erledigt werden. Das Jahr 2026 soll etwas ruhiger ablaufen, lautet das Credo, wobei die Natur der Taktgeber sein wird.