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Blieskasteler Nachrichten
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Renovierungsarbeiten an der Ottilienquelle erfolgreich gestartet
Breitfurt. Mit dem Start der umfassenden Neugestaltung der Ottilienquelle hat am vergangenen Wochenende ein wichtiges Projekt zur Aufwertung eines bedeutenden historischen Ortes in Breitfurt begonnen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Quelle langfristig attraktiver zu gestalten und ihre Bedeutung für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Gemeinde stärker sichtbar zu machen.
Erster Bauabschnitt erfolgreich umgesetzt
Bereits zu Beginn der Arbeiten wurden vorhandene Sträucher erneuert, ein neuer Baum gepflanzt und die Hecken ergänzt. Damit ist ein wichtiger erster Schritt zur Verschönerung des Umfelds der Ottilienquelle abgeschlossen.
Im Zuge der Maßnahmen wurde zudem eines der ortsbildprägenden Naturdenkmäler, ein Feldahorn (Acer campestre) ersetzt. Einer der beiden ursprünglichen Bäume musste bereits vor vielen Jahren aufgrund mangelnder Standfestigkeit gefällt werden. Durch die Neupflanzung bleibt das charakteristische Erscheinungsbild dieses besonderen Standortes auch künftig erhalten.
Weitere Maßnahmen in den kommenden Wochen
In den nächsten Bauabschnitten folgen die Steinmetzarbeiten. Anschließend werden neue Infostelen aufgestellt. Diese informieren Besucherinnen und Besucher über die Geschichte und Bedeutung der Ottilienquelle sowie der römischen Villa rustica und der Martinskirche. Sie tragen dazu bei, das kulturelle Erbe des Ortes erlebbar zu machen.
Förderung durch das Regionalbudget ermöglicht Umsetzung
Ortsvorsteher Martin Moschel zeigt sich erfreut über den gelungenen Projektauftakt:
„Ich freue mich sehr über den erfolgreichen Start dieses Vorhabens. Mein besonderer Dank gilt dem Regionalbudget. Erst durch diese Förderung konnte die Umsetzung des Projekts ermöglicht werden. Die Unterstützung hilft dabei, unsere historischen Orte besser sichtbar zu machen und die Attraktivität unseres Dorfes nachhaltig zu steigern.“
Das Regionalbudget ist ein Förderinstrument der ländlichen Entwicklung im Saarland. Es unterstützt kleinere Projekte, die die Lebensqualität in den Dörfern verbessern, das ehrenamtliche Engagement stärken und zur nachhaltigen Entwicklung der Gemeinden beitragen. Gerade lokale Maßnahmen können dadurch unbürokratisch und wirkungsvoll realisiert werden.
Martin Moschel
Ortsvorsteher von Breitfurt

Blick auf das Quellengelände
Breitfurter Ehrenamtler Klaus Sandmeier feiert 70. Geburtstag
Breitfurt. Menschen wie Klaus Sandmeier sind für viele Gemeinden unbezahlbar. Am 11. Mai feierte der Breitfurter seinen 70. Geburtstag – und mit ihm würdigte Breitfurt zugleich jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement, das das Leben vor Ort bis heute prägt.
Ob als langjähriger Vorstand der Jagdgenossenschaft Breitfurt, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins oder prägendes Mitglied des Blasorchesters des TV Breitfurt – seit Jahrzehnten gehört der Jubilar zu den Persönlichkeiten, die Verantwortung übernehmen und das Gemeinschaftsleben aktiv gestalten.
Besonders sichtbar wird sein Einsatz im Außenbereich der Gemeinde. Gemeinsam mit der Jagdgenossenschaft, dem städtischen Forst und zahlreichen Helfern engagiert er sich seit vielen Jahren für den Erhalt und die Pflege der Feld- und Wirtschaftswege rund um Breitfurt. Ortsvorsteher Martin Moschel bezeichnete ihn deshalb als „treibende Kraft“, ohne die viele Projekte in dieser Form nicht möglich gewesen wären.
Auch dem Obst- und Gartenbauverein verlieh der 70-Jährige neuen Auftrieb. In einer schwierigen Phase übernahm er Verantwortung und führte den traditionsreichen Verein mit großem persönlichem Einsatz zurück in ein aktives Vereinsleben. Heute gilt der Verein wieder als wichtiger Bestandteil der Dorfgemeinschaft.
Darüber hinaus hinterließ er auch im kulturellen Leben des Ortes deutliche Spuren. Über viele Jahre leitete Klaus Sandmeier die Geschicke des Blasorchesters des TV Breitfurt und sorgte frühzeitig dafür, Verantwortung an jüngere Mitglieder weiterzugeben. Dieser vorausschauenden Arbeit sei es zu verdanken, dass das Blasorchester auch künftig Bestand habe und musikalisch weiterhin eine wichtige Rolle im Ort spiele.
Für Ortsvorsteher Martin Moschel steht fest, dass ein solches Engagement keineswegs selbstverständlich ist: „Es ist außergewöhnlich, mit wie viel Herzblut und Einsatz sich Klaus über Jahrzehnte hinweg für Breitfurt eingebracht hat.“
Mit seinem jahrzehntelangen Wirken steht Klaus Sandmeier beispielhaft für jene Menschen, die das gesellschaftliche Leben im ländlichen Raum tragen – oft leise, aber mit nachhaltiger Wirkung.
Für die Zukunft wünschen Ortsvorsteher, Ortsrat und die Breitfurter dem Jubilar vor allem Gesundheit, persönliches Wohlergehen sowie noch viele aktive Jahre im Dienst der Dorfgemeinschaft und im Kreise seiner Familie und Freunde.
Ortsvorsteher
Martin Moschel
Breitfurt gründet Ortsarchiv – Geschichte für kommende Generationen bewahren
Der Ortsrat Breitfurt hat einstimmig die Einrichtung eines Ortsarchivs beschlossen. Damit wird ein wichtiger Schritt unternommen, um die Geschichte, Kultur und Entwicklung unseres Dorfes langfristig zu sichern und für zukünftige Generationen zugänglich zu machen.
Das neue Ortsarchiv wird in den Räumlichkeiten der AWO im Rödelsweg 2 eingerichtet. Die vertraglichen Vereinbarungen hierfür wurden bereits erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Projekts ist es, historische Dokumente, Fotografien und sonstige Zeugnisse aus der Geschichte Breitfurts zu sammeln, zu ordnen und dauerhaft zu bewahren. Perspektivisch soll das Archiv auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Für den Aufbau des Archivs sucht der Ortsrat engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich einbringen möchten. Die Betreuung des Archivs soll eigenverantwortlich durch eine „Archivarin oder einen Archivar“ erfolgen – in enger Zusammenarbeit mit dem Archiv der Stadt Blieskastel.
„In vielen Haushalten befinden sich noch alte Bilder, Urkunden oder Dokumente, die wichtige Zeugnisse unserer Ortsgeschichte darstellen. Diese Erinnerungen dürfen nicht verloren gehen“, erklärt Ortsvorsteher Martin Moschel. Deshalb ruft der Ortsrat alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, historische Unterlagen oder Informationen zur Verfügung zu stellen. Auf Wunsch können sämtliche Dokumente und Bilder selbstverständlich kopiert und die Originale anschließend wieder zurückgegeben werden.
Das Ortsarchiv soll nicht nur ein Ort der Aufbewahrung werden, sondern auch ein gemeinschaftliches Projekt, das die Identität und Geschichte Breitfurts lebendig hält.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die das Projekt unterstützen als ehrenamtliche/r Archivar/in oder Materialien beisteuern möchten, können sich direkt an Ortsvorsteher Martin Moschel oder seinen Stellvertreter Christoph Brengel wenden.
Ortsvorsteher
Martin Moschel














