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Blieskasteler Nachrichten
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Neueröffnung der Fischerhütte in Breitfurt: Traditionslokal startet mit mediterranem Konzept
Breitfurt, 26. März 2026 – Die Fischerhütte in Breitfurt ist zurück: Nach einer Neuausrichtung öffnet das traditionsreiche Lokal wieder seine Türen und präsentiert sich unter neuer Leitung mit einem modernen gastronomischen Konzept. Künftig setzt das Restaurant verstärkt auf mediterrane Küche und erweitert damit das kulinarische Angebot in der Region.
Die zentrale Lage am Bliestal-Freizeitweg macht die Fischerhütte seit jeher zu einem beliebten Ziel für Spaziergänger, Radfahrer sowie Gäste aus nah und fern. Insbesondere in den Sommermonaten gilt das Lokal als geschätzter Treffpunkt.
Ortsvorsteher Martin Moschel begrüßt die Wiedereröffnung ausdrücklich. Die Fischerhütte sei ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Breitfurt und trage zur Attraktivität des Ortes bei.
Neben einer abwechslungsreichen Auswahl an mediterranen Speisen bietet die Fischerhütte künftig auch einen Mitnahmeservice an. Damit reagiert der Betrieb auf die veränderten Bedürfnisse vieler Gäste und schafft zusätzliche Flexibilität.
Das Restaurant befindet sich in im Mühlenweg 5 (Telefon: 06842/9616315, Internet: fischerhuette-blieskastel.de) in Breitfurt. Montags bleibt die Fischerhütte geschlossen.
Mit frischem Konzept und neuer Leitung knüpft die Fischerhütte an ihre Tradition an und setzt zugleich neue Akzente.
Martin Moschel
Ortsvorsteher Breitfurt
Resümee der Mitgliederversammlung:
Der Obst- und Gartenbauverein (OGV) Breitfurt kann auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurückblicken, das geprägt war von zahlreichen weitreichenden und nachhaltigen Entscheidungen. Das hat die Mitgliederversammlung am Dienstag, 24. März 2026 mit Neuwahlen für die kommenden 3 Jahre eindeutig belegt. Klaus Sandmeier bleibt mit Petra Klein weiterhin an der Spitze.
Der OGV hat zum 1. Januar 2025 die Gemeinnützigkeit nach einer umfassenden Satzungsänderung erlangt und das Brennrecht wurde nach hartnäckigen Verhandlungen des 1. Vorsitzenden Klaus Sandmeier von der obersten Finanzbehörde Saarbrücken über das Jahr 2027 fortgeschrieben. Damit kann sich der Verein brüsten, dass dies dem OGV bisher als einzigem Verein über das Saarland hinaus gewährt worden ist. Zudem wurde die seit Jahren geplante und kostenintensive Sanierung des Daches in die Tat umgesetzt. Die Anschaffung einer Pasteurisierungsanlage war ein zudem ein Glücksgriff, denn sie hat sich dank des außergewöhnlichen Obstjahres auf Anhieb amortisiert. All dies waren wohl überlegte Maßnahmen, die dank Förderungen als gemeinnütziger Verein realisiert werden konnten, ohne den Verein in eine finanzielle Schieflage zu bringen. Auf Anhieb ein Erfolg war die Einrichtung eines Hofladens mit dem vordergründigen Verkauf von Bodensee-Äpfeln. Das Angebot wurde 2026 durch zusätzliche Produkte des täglichen Gebrauchs erheblich erweitert. Ein Renner war der Verkauf des selbst pasteurisierten Apfelsafes mir rund 800 Litern. Diese Einnahmen sowie die Erlöse bei den Veranstaltungen haben die Kasse wesentlich entlastet.
Für das Renommee, das sich der Verein unter der neuen Führung in den letzten Jahren erworben hat, zeugt die Unterstützung von privaten zinslosen Darlehen für die Baumaßnahme am Dach, von denen schon ein Drittel zurückgezahlt werden konnte. Ursächlich dafür war ein außergewöhnliches Obstjahr in allen Bereichen, das sich vordergründig finanziell in der Kelterei niedergeschlagen hat. Mit dem Erfolg, dass sich die Pasteurisierungsanlage schon amortisiert hat. Hochbetrieb herrscht nach wie vor in der Brennerei, wo noch Maischeanlieferungen im Raum stehen.
Auch innovativ war der Verein nicht untätig, unterstützt von einer Vielzahl ehrenamtlicher Helfer. Die Resonanz seitens der Bevölkerung beim Begegnungsfest, dem Klappstuhlkonzert und Stammtisch-Premieren, um nur einige Höhepunkte zu nennen, spiegelt sich auch in den Einnahmen wider. Beliebt sind weiter die Pflanzaktionen und die naturnahen Impulse mit Kindern. Ganz zu schweigen von den einzigartigen Baumpatenschaften, wobei deren
Zuspruch bis nach Saarbrücken reicht. All dies bezeugt, dass der OGV auf dem richtigen Weg ist. Sein Ziel ist es, ein beliebter Anlaufpunkt für die Dorfbevölkerung von Jung bis Alt zu sein.
Ein lebendiger Verein lebt auch von Veränderungen: Der bisherige langjährige Kassenwart sowie Brennleiter Herbert Haas ist auf eigenen Wunsch durch Markus Gentes auf der finanziellen Ebene und Annika Laugg als Brennleiterin ersetzt worden. Das geschah geräuschlos, da akribisch vorgeplant, wenn man einmal von Ehrung von Herbert Haas mit Präsenten durch den Vorsitzenden absieht. Entsprechend verliefen auch geringfügige Veränderungen im Ausschuss ab. Alle übrigen Personen, die bisher Verantwortung trugen, wurden einstimmig wiedergewählt.
Das Bestreben des OGV-Vorsitzenden ist es, den Verein weiter durch Innovationen, wie das größte Hochbeet im Saarpfalzkreis, zu pushen, um junge Mitglieder zu begeistern. Gleichzeitig sollen die Aufgabengebiete breit gefächert werden.
Auch für 2026 hat der Verein erneut zahlreiche Veranstaltungen geplant. Außerdem sollen einige kleinere Renovierungen am Vereinshaus begleitend erledigt werden. Das Jahr 2026 soll etwas ruhiger ablaufen, lautet das Credo, wobei die Natur der Taktgeber sein wird.














