Um dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung zu tragen, müssten Angebote an die geänderte Demografie angepasst werden. Wie alle Kommunen sei auch die Stadt Blieskastel in der Verpflichtung, der jeweils aktuellen Situation ihrer alternden Gesellschaft gerecht zu werden, Veränderungen wahr zu nehmen, darauf zu reagieren und erforderliche Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Fehlende Barrierefreiheit und eine schlechte Infrastruktur machten in einer stetig alternden Gesellschaft vielen älteren Mitmenschen das Leben oft unnötig schwer und führten zur Vereinsamung. Sie lebten dann isoliert, hätten vielleicht nicht das erforderliche soziale Netzwerk an Helfenden in ihrem Umfeld oder schlichtweg auch Hemmungen, ihre Sorgen und Nöte mitzuteilen.

Der „Seniorenratgeber Bliestal“ soll da Orientierungshilfen, Tipps und vielfältige Informationen rund um das Älterwerden und die damit verbundenen Probleme liefern, dazu einen Überblick der wichtigsten Anlaufstellen mit Kontaktdaten. Bei besonderen Fragen solle man sich auch nicht scheuen, sich vor Ort mit den Senioren- oder Behindertenbeauftragten in Verbindung zu setzen.

Der Seniorenratgeber für das Bliestal ist ab sofort in gedruckter Version erhältlich. Für Breitfurt kann man diesen über den Ortsvorsteher Martin Moschel oder auch direkt über die Stadtverwaltung beziehen. Bitte melden sie sich telefonisch beim Ortsvorsteher. Der Ratgeber kann dann abgeholt werden oder er wird nach Hause gebracht.

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Der Zirkus – eine faszinierende Zauberwelt, die seit jeher groß und klein begeistert. Doch auch dieser Bereich wurde von der Corona-Krise hart getroffen. Der Circus Carl Althoff kann seit vielen Wochen seine Zelte in Blieskastel nicht abbauen, leidet unter den fehlenden Einnahmen und muss um seine Existenz bangen. BECHER möchte die Zirkusfamilie in dieser schweren Zeit unterstützen und spendete daher 500 €, die den Akteuren und Tieren zugutekommen. Dieser Schritt soll zur Existenzsicherung einer der größten und ältesten deutschen Zirkusdynastien beitragen.

Darüber hinaus können auch Sie als Kunde den Zirkus mit Ihrem Einkauf bei BECHER unterstützen: Von jedem Auftrag, den unsere Filiale in Blieskastel bis Ende Mai 2021 mit dem Kennwort „Circus Althoff“ erhält, spenden wir 3 % der Auftragssumme umgehend an den Zirkus. Zum Ende der Aktion wird es bei BECHER in Blieskastel – sofern die Gegebenheiten mit Corona es zulassen – einen Tag der offenen Tür geben, mit einer Sonderveranstaltung des Circus Althoff. Die Erlöse dieses Tages werden ebenfalls dem Zirkus übergeben.

Unterstützen auch Sie den Circus Althoff in dieser schweren Zeit mit Ihrem Einkauf bei BECHER! Unsere kompetenten Fachberater beraten Sie gerne und helfen Ihnen bei der Auswahl der passenden Produkte.

 

Bei doch recht frischen Temperaturen wurden in Breitfurt die noch übrig gebliebenen Weihnachtsbäume eingesammelt. Wegen der derzeitig gültigen Corona Regeln konnten diese nicht wie in sonstigen Jahren abgeholt und entsorgt werden. Wie man es von den Breiturtern erwartet hat sich sehr schnell einer Privatinitiative bereit erklärt diese Aufgabe, nach aktuell gültigen Corona Regeln, zu übernehmen. Der AG-Vorsitzenden Hubert Zickwolf seine Tochter Elena, seine beiden Söhne Luca, Leon und Walter Schwarz, als Fahrer des Traktors, haben die Bäume am letzten Wochenende eingesammelt.

In Summe wurden zwischen 60 und 70 Nadelbäume gesammelt. Die freiwilligen Spenden wurden dem in Breitfurt festsitzenden Circus Althoff zur Verfügung gestellt.

Ein besonderer Dank gilt neben den aktiven Beteiligten, Klaus Sandmeier, der den Traktor mit Hänger unentgeltlich zu Verfügung gestellt hatte und an die Familie Binot, die die Weihnachtsbäume zur Fütterung ihre Ziegen übernahm.

Auch diese Aktion zeigt uns, dass bei entsprechendem Zusammenhalt, auch unter verschärften Corona Regeln, einiges machbar ist.

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Linkes Bild: original Grösse der Ottilie Rechtes Bild: von links Stadtrat und Beigeordneter der Stadt Blieskastel Guido Freidinger und OV Martin Moschel

Mit sogenannten “ Monats-Highlights “ wollen Ortsrat und die Dorfgemeinschaft anlässlich des 750jährigen Jubiläums von Breitfurt, auch sichtbare und bleibende Zeichen setzen. Den Anfang macht im Januar die Rückkehr (einer Kopie) der Statue der heiligen Ottilie an ihren ursprünglichen Bestimmungsort, der Brunnenstube der in früheren Zeiten sehr stark frequentierten Wallfahrtsstätte Ottilienquelle am Kirchheimer Hof.

Möglich wurde dies erst durch den Besitzer des Kirchheimer Hofes, Herrn Oliver Schmitt, der die Original Statue zur Anfertigung einer Kopie zu Verfügung gestellt hat bzw. auch seine Erlaubnis gegeben hat, die Statue an ihren Ursprungsort zurückzubringen und durch den Ortsrat Breitfurt, der die Gelder im Haushalt vorgesehen hatte (hierzu gab es einen einstimmigen Beschluss des Gremiums).

Bei unwirtlichem Wetter konnte ich als Ortsvorsteher die Kopie der Statue an ihren ursprünglichen Platz zurückbringen. Leider ist mir nicht bekannt wie lange die Statue nicht mehr an ihrem Platz stand, jedoch kann sie ab sofort wieder an der Ottilienquelle bestaunt werden.

Als nächstes Highlight in unserem Jubiläumsjahr ist die Installation eines Storchennestes am Sportplatz für den Februar bereits terminiert und fest vorgesehen.

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Damals wurde noch hart durchgegriffen und so manche kleine Sünde bitter bestraft.

Bayrische Landbötin, 17.01.1839

Breitfurt Nachrichten

Am letzten heil Weihnachtsabend ging der Ackersmann Franz Scherrer von Balweiler, L.Commiss. Zweibrücken, nach Blickweiler in die Christmette; nach Beendigung derselben nahm er noch eine bedeutende Quantität Branntwein zu sich, so zwar, dass er betrunken war; in diesem Zustand verfehlte er den Heimweg , blieb unterwegs liegen und wurde des anderen Tags früh bei Breitfurt erfroren gefunden.

***

Zweibrücker Wochenblatt, 15.01.1870

Breitfurt nachrichten vergangenheit

 

Zweibrücken, 13. Jan.  Wie wir vernehmen hat das hießige Zuchtpolizeigericht gestern einen Burchen aus Mimbach, der vor einiger Zeit auf der öffentlichen Straße von Mimbach nach Breitfurt eine Anzahl Alleebäume mutwilliger Weiße beschädigte, mit einer Gefängnisstrafe von 3 Monaten belegt.

Liebe Breitfurter!

Leider ist in diesem Jahr, Corana bedingt, die Sammelaktion der ausgedienten Weihnachtsbäume ausgefallen. Aus Sicherheitsgründen durfte die Jugendfeuerwehr die Sammelaktion nicht durchführen.

Eine Privatinitiative hat sich aber bereit erklärt, nach aktuell geltenden Hygieneregeln, die Aufgabe zu übernehmen.

Natürlich ist dieser Dienst wie in den vergangenen Jahren kostenlos, über eine Spende wären wir natürlich froh. Diese würde zu 100% an den Circus Althoff weitergeleitet werden, der leider schon seit langer Zeit in Breitfurt festsitzt und für jede Spende sehr dankbar ist.

Die Sammelaktion findet am Samstag, den 16.01.2021 statt.

Wenn Sie von dem Service Gebrauch machen möchten, lagern Sie bitte die alten Bäume am Samstagmorgen ab 08 Uhr so, dass sie von der Straße aus gut sichtbar und leicht zugänglich bereit liegen.

Falls sie etwas spenden möchten, legen oder hängen sie die Spende an den Baum. Das Ganze sollte bzw. muss kontaktlos geschehen.

Vielen Dank an die Beteiligten der Privatinitiative, die sich bereit erklärt haben, die Aktion durchzuführen.

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Das nun zu Ende gehende Jahr 2020 hat uns allen sehr viel abverlangt. Die Corona-Pandemie hat die Welt in Atem gehalten. Nun steht das Weihnachtsfest bevor, in diesem Jahr wird alles, so viel lässt sich jetzt schon sagen, anders sein. Stimmungsvolle, vorweihnachtliche Besuche auf Weihnachtsmärkten, fröhliche Weihnachtsfeiern mit Freunden und Kollegen, lang ersehnte Zusammenkünfte mit der Familie, sportliche Skiferien in den Bergen, das alles wird es in diesem Jahr nur in sehr eingeschränkter Form geben, vielleicht werden wir sogar ganz darauf verzichten müssen. Aber eines hat uns diese Krise gezeigt, die nachbarschaftliche Hilfe, der familiäre Zusammenhalt und das Miteinander hat uns bisher geholfen in der Pandemie zu bestehen.

Das Weihnachtsfest im Jahr 2020 wird uns sicherlich, in diesem doch sehr ereignisreichen Jahr, ein Stück weit die Kraft und die Energie zurückbringen, die wir brauchen um die Pandemie zu überwinden.

Weihnachten – ein Fest der Freude, Freundschaft, Besinnlichkeit und Hoffnung. Denn Freundschaft ist das schönste Geschenk, das sich Menschen machen können.

Ich wünsche Ihnen allen, auch im Namen meiner Ortsratskollegen/innen, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Haben Sie weiter die Kraft, Geduld und den Willen diesem Virus zu trotzen.

Bleiben Sie gesund !!!

Ihr

Martin Moschel

Ortsvorsteher

Weihnachten ist eines der höchsten Feste im laufenden Jahr. Seit Jahren gibt es die Tradition den Baum vor unserer Kirche zu schmücken und erleuchten zu lassen. Er sorgte für weihnachtliche Stimmung rund um unsere Kirche.

Es gab darüber hinaus immer wieder Anregungen und Verbesserungsvorschläge wie er noch schöner werden könnte.

Und diese Anregungen griffen wir im Ortsrat auf. Es wurden aus dem allgemeinen Ortsratsbudget Gelder bereit gestellt damit zusätzlichen Weihnachtsschmuck gekauft werden konnte.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Aufgrund der doch mittlerweile beachtlichen Größe des Baumes mussten wir mit schwerem Gerät die Voraussetzungen am Baum schaffen.

Ich hoffe, das Ergebnis hilft uns allen die Einschränkungen, die wir durch die Corona Pandemie ertragen müssen, besser zu verkraften und hilft doch in diesen Zeiten, den Flair der Weihnachtszeit zu vermitteln.

Herzlichen Dank an meine Ortsratskollegen/innen, die den Baum in diesem Jahr so wunderschön gestalten haben.

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Von Links: Richard Schreiner, Christoph Brengel und in luftiger Höhe Sabrina Klicker

Am diesjährigen Volktrauertag lief nichts so wie in den vergangenen Jahrzehnten. Eine neue Geißel der Menschheit beherrscht zurzeit die Welt. Corona hat uns alle im Griff.

Nichtsdestotrotz sollte der Volktrauertag an die Gräuel der letzten Weltkriege und der aktuellen Konflikte auf der Welt erinnern. In Gedenken an die Gefallen, die Vermissten und Opfer aller Kriege haben wir uns am frühen Sonntagvormittag im kleinen Kreis getroffen und einen Kranz an den Gedenktafeln der Breitfurter Gefallenen und Vermissten niedergelegt.

Bedauerlicherweise oder leider, ohne die Gleichgesinnten und ohne unser Blasorchester, aber in dem Sinne und mit dem Wissen, dass sich viele erinnern und gedenken. Trotzen wir denen die Tatsachen verleumden, verniedlichen oder auch neudeutsch dies als „alternative Fakten“ darstellen.

 

In diesem Sinne bleiben sie gesund!

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel