Luftbild des Storchennestes aufgenommen von Christoph Brengel

„Meister Adebar“ klingt sehr altmodisch. Seinen lateinischen Namen verstehen wohl nur Biologen und Vogelkundler. Spricht man allerdings vom Klapperstorch, lächelt fast jeder. Denn die Sage vom Vogel, der die kleinen Kinder bringt, ist alt, weitverbreitet und einfach nicht aus den Köpfen zu bekommen.

Am vergangenen Donnerstag wurde ein langgehegter Wunsch von uns Breitfurtern wahr. Nachdem seit mehreren Jahren Störche am Sportplatz auf den Lichtmasten übernacht(et)en, können wir ihnen jetzt auch einen Nistplatz bzw. ein Nest anbieten.

Mit tatkräftiger Unterstützung des Verbandvorstehers des Biosphärenzweckverbandes, Hr. Dr. Gerhard Mörsch und Hr. Christoph Braunberger vom Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz, ist es uns gelungen, durch die Pfalzwerke ein Mast incl. Aufstellung gesponsert zu bekommen. Als ich in meiner Funktion als Ortsvorsteher diese Nachricht den Breitfurtern überbringen konnte, war die Freude groß.

Zu dem „nackten“ Mast gehört aber auch das dazugehörige Nest. Dies stellte sich aber gar nicht als  Problem heraus, denn Dieter Forner hatte zusammen mit seinem Sohn Dirk spontan den Bau des Nestes übernommen.

Und nun war es endlich so weit: unter den wachen Blicken einiger Breitfurter Bürgerinnen und Bürger bauten Mitarbeiter der Pfalzwerke das Storchennest am Sportplatz auf. Gerade noch rechtzeitig, bevor die Störche aus ihrem Winterquartier ins schöne Bliestal zurückkehren.

Das kleine Richtfest konnten wir unter Einhaltung der aktuell gültigen Corona-Regeln bei einem Glas Sekt feiern.

Jetzt gilt es nur noch zu hoffen, dass die Störche das Angebot auch annehmen, das Nest für sich entdecken und besiedeln. Die Zeit wird es zeigen.

 

Allen Beteiligten nochmals herzlichen Dank für ihre Unterstützung.

 

Mit den sogenannten „Monats-Highlights“ wollen der Ortsrat und die Dorfgemeinschaft anlässlich des 750-jährigen Jubiläums von Breitfurt auch sichtbare und bleibende Zeichen setzen. Nach der Rückkehr der Statue der heiligen Ottilie an die Ottilienquelle und der Installation des Storchennestes am Sportplatz ist im März die Einweihung der alten Brunnenstube an der Feuerwehr geplant.

 

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Breitfurt begeht 2021 sein 750. Dorfjubiläum

Die älteste überlieferte urkundliche Erwähnung Breitfurts als „Breidenvort“ datiert aus dem Jahre 1271.

Ortsrat und Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Breitfurter Vereine sind daher schon seit Monaten mit der Planung und Organisation des Jubiläums beschäftigt. Als zentrale Veranstaltung ist am Wochenende vom 11 bis 13 Juni ein Dorffest geplant, bei dem als Ehrengäste auch der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans und die stellvertretende Ministerpräsidentin Anke Rehlinger erwartet werden.

Die derzeitigen Planungen, die in einem von der Arbeitsgemeinschaft der Vereine koordinierten „Organisations-Team“ vorbereitet werden, sehen vor, dass zum Auftakt am Freitag, dem 11. Juni ein Festkommers mit anschließender Musikveranstaltung mit prominenter Besetzung und am Samstag dem 12. Juni ein „Spiel ohne Grenzen “ der Vereine aus Breitfurt und Nachbarorten stattfinden soll. Am späten Nachmittag ist der Zieleinlauf und die Siegerehrung der Radsportveranstaltung“ Trofeo“ geplant, gefolgt von einer attraktiven Musikveranstaltung am Abend. Für Sonntag ist die „Breewad-Art“, eine lebendige, über zahlreiche einzelne Stände verteilte Präsentation in Vorbereitung, mit der regionale Künstler ihr vielfältiges Schaffen demonstrieren. Zwar kann aufgrund der ungewissen Entwicklung des Infektionsgeschehens derzeit niemand mit Sicherheit sagen ob diese Veranstaltungen wie geplant durchgeführt oder vielleicht sogar auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden müssen. Das Orgateam hat sich zum Ziel gesetzt, die Planungen bis vor Ostern umsetzungsreif weiter zu betreiben und dann gegebenenfalls über Art und Zeitpunkt der tatsächlichen Veranstaltungen zu entscheiden. Parallel zu den organisatorischen Vorbereitungen laufen aber auch schon in einer zweiten Arbeitsgruppe die Vorarbeiten für die Herausgabe einer Festschrift („Breitfurter Hefte“), in der u. a.  auch namhafte Autoren interessante Beiträge zur Breitfurter Geschichte und Gegenwart beisteuern.

Im Rahmen der 750 Jahrfeier wollen wir sichtbare Zeichen als “ Monats-Highlights „setzen. Den Anfang machte im Januar die Rückkehr (einer Kopie) der Statue der heiligen Ottilie an ihren ursprünglichen Bestimmungsort, der Brunnenstube am Kirchheimer Hof.

Im Februar wird ein lang gehegter Wunsch vieler Breitfurter wahr, Breitfurt erhält, gesponsert durch die Pfalzwerke, ein Storchennest. Dieses wird am 18. Februar am Sportplatz aufgestellt.

Weiter Aktionen folgen!

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Bereits zum Ende letzten Jahres wurden die in die Jahre gekommenen Sitzbänke auf dem Friedhof in Breitfurt durch die neue Arbeit Saar saniert.

Ein mittlerweile Garant für die Weiterentwicklung unseres Heimtortes, ist die gute und verlässliche Zusammenarbeit des Ortsvorstehers mit der neuen Arbeit Saar.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen aller Breitfurter bei den Verantwortlichen bedanken.

Viele der in den letzten Jahren durchgeführten Projekte in Breitfurt waren nur mit deren Hilfe überhaupt möglich.

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Wer, was und welche Aufgaben hat die Jagdgenossenschaft?  Diese Frage  kommt immer wieder. Wir werden ab jetzt  in regelmäßigen Abständen informieren. Insbesondere wegen  der seit Jahren herrschenden Schwarzwildplage haben die Jagdreviere an Attraktivität und somit auch an Wert verloren. Deshalb geht es nur gemeinsam, Bürger, Landwirte, Jäger im Dialog, Hand in Hand.  Jäger und Pächter geben wir  die Möglichkeit ihre „Anliegen“ den Breitfurter Bürgern mitzuteilen.

Ist die Jagdgenossenschaft ein Verein? Nein, Die JG ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts

Wer ist Jagdgenosse?  Mitglied ist jeder automatisch, wenn er Eigentümer einer Grundfläche im Jagdbezirk ist. Wir sind zur Führung eines Eigentumsregister verpflichtet. Das Register wird jährlich aktualisiert. Der ein oder andere „Erbe“ wird vermutlich gar nicht wissen, dass er Mitglied bei uns ist. Gerne geben wir Auskunft.

Aufgabe der JG? Vergabe der Jagdpacht, Vertretung der Interessen der Eigentümer, Verwalten der Einnahme, Verwendung des Reinerlöses der fast ausschließlich zur Pflege und Instandhaltung der Feldwege verwendet wird.

Jagdvorstand: Klaus Sandmeier, Karl Heinz Becker, Richard Schreiner, Herbert Haas, Hartmut Sandmeier, Jörg Gebele

Pächter: Horst Hinschberger

Für Fragen steht unsere Vorstandschaft jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir informieren weiter

Um dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung zu tragen, müssten Angebote an die geänderte Demografie angepasst werden. Wie alle Kommunen sei auch die Stadt Blieskastel in der Verpflichtung, der jeweils aktuellen Situation ihrer alternden Gesellschaft gerecht zu werden, Veränderungen wahr zu nehmen, darauf zu reagieren und erforderliche Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Fehlende Barrierefreiheit und eine schlechte Infrastruktur machten in einer stetig alternden Gesellschaft vielen älteren Mitmenschen das Leben oft unnötig schwer und führten zur Vereinsamung. Sie lebten dann isoliert, hätten vielleicht nicht das erforderliche soziale Netzwerk an Helfenden in ihrem Umfeld oder schlichtweg auch Hemmungen, ihre Sorgen und Nöte mitzuteilen.

Der „Seniorenratgeber Bliestal“ soll da Orientierungshilfen, Tipps und vielfältige Informationen rund um das Älterwerden und die damit verbundenen Probleme liefern, dazu einen Überblick der wichtigsten Anlaufstellen mit Kontaktdaten. Bei besonderen Fragen solle man sich auch nicht scheuen, sich vor Ort mit den Senioren- oder Behindertenbeauftragten in Verbindung zu setzen.

Der Seniorenratgeber für das Bliestal ist ab sofort in gedruckter Version erhältlich. Für Breitfurt kann man diesen über den Ortsvorsteher Martin Moschel oder auch direkt über die Stadtverwaltung beziehen. Bitte melden sie sich telefonisch beim Ortsvorsteher. Der Ratgeber kann dann abgeholt werden oder er wird nach Hause gebracht.

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Der Zirkus – eine faszinierende Zauberwelt, die seit jeher groß und klein begeistert. Doch auch dieser Bereich wurde von der Corona-Krise hart getroffen. Der Circus Carl Althoff kann seit vielen Wochen seine Zelte in Blieskastel nicht abbauen, leidet unter den fehlenden Einnahmen und muss um seine Existenz bangen. BECHER möchte die Zirkusfamilie in dieser schweren Zeit unterstützen und spendete daher 500 €, die den Akteuren und Tieren zugutekommen. Dieser Schritt soll zur Existenzsicherung einer der größten und ältesten deutschen Zirkusdynastien beitragen.

Darüber hinaus können auch Sie als Kunde den Zirkus mit Ihrem Einkauf bei BECHER unterstützen: Von jedem Auftrag, den unsere Filiale in Blieskastel bis Ende Mai 2021 mit dem Kennwort „Circus Althoff“ erhält, spenden wir 3 % der Auftragssumme umgehend an den Zirkus. Zum Ende der Aktion wird es bei BECHER in Blieskastel – sofern die Gegebenheiten mit Corona es zulassen – einen Tag der offenen Tür geben, mit einer Sonderveranstaltung des Circus Althoff. Die Erlöse dieses Tages werden ebenfalls dem Zirkus übergeben.

Unterstützen auch Sie den Circus Althoff in dieser schweren Zeit mit Ihrem Einkauf bei BECHER! Unsere kompetenten Fachberater beraten Sie gerne und helfen Ihnen bei der Auswahl der passenden Produkte.

 

Bei doch recht frischen Temperaturen wurden in Breitfurt die noch übrig gebliebenen Weihnachtsbäume eingesammelt. Wegen der derzeitig gültigen Corona Regeln konnten diese nicht wie in sonstigen Jahren abgeholt und entsorgt werden. Wie man es von den Breiturtern erwartet hat sich sehr schnell einer Privatinitiative bereit erklärt diese Aufgabe, nach aktuell gültigen Corona Regeln, zu übernehmen. Der AG-Vorsitzenden Hubert Zickwolf seine Tochter Elena, seine beiden Söhne Luca, Leon und Walter Schwarz, als Fahrer des Traktors, haben die Bäume am letzten Wochenende eingesammelt.

In Summe wurden zwischen 60 und 70 Nadelbäume gesammelt. Die freiwilligen Spenden wurden dem in Breitfurt festsitzenden Circus Althoff zur Verfügung gestellt.

Ein besonderer Dank gilt neben den aktiven Beteiligten, Klaus Sandmeier, der den Traktor mit Hänger unentgeltlich zu Verfügung gestellt hatte und an die Familie Binot, die die Weihnachtsbäume zur Fütterung ihre Ziegen übernahm.

Auch diese Aktion zeigt uns, dass bei entsprechendem Zusammenhalt, auch unter verschärften Corona Regeln, einiges machbar ist.

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Linkes Bild: original Grösse der Ottilie Rechtes Bild: von links Stadtrat und Beigeordneter der Stadt Blieskastel Guido Freidinger und OV Martin Moschel

Mit sogenannten “ Monats-Highlights “ wollen Ortsrat und die Dorfgemeinschaft anlässlich des 750jährigen Jubiläums von Breitfurt, auch sichtbare und bleibende Zeichen setzen. Den Anfang macht im Januar die Rückkehr (einer Kopie) der Statue der heiligen Ottilie an ihren ursprünglichen Bestimmungsort, der Brunnenstube der in früheren Zeiten sehr stark frequentierten Wallfahrtsstätte Ottilienquelle am Kirchheimer Hof.

Möglich wurde dies erst durch den Besitzer des Kirchheimer Hofes, Herrn Oliver Schmitt, der die Original Statue zur Anfertigung einer Kopie zu Verfügung gestellt hat bzw. auch seine Erlaubnis gegeben hat, die Statue an ihren Ursprungsort zurückzubringen und durch den Ortsrat Breitfurt, der die Gelder im Haushalt vorgesehen hatte (hierzu gab es einen einstimmigen Beschluss des Gremiums).

Bei unwirtlichem Wetter konnte ich als Ortsvorsteher die Kopie der Statue an ihren ursprünglichen Platz zurückbringen. Leider ist mir nicht bekannt wie lange die Statue nicht mehr an ihrem Platz stand, jedoch kann sie ab sofort wieder an der Ottilienquelle bestaunt werden.

Als nächstes Highlight in unserem Jubiläumsjahr ist die Installation eines Storchennestes am Sportplatz für den Februar bereits terminiert und fest vorgesehen.

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Damals wurde noch hart durchgegriffen und so manche kleine Sünde bitter bestraft.

Bayrische Landbötin, 17.01.1839

Breitfurt Nachrichten

Am letzten heil Weihnachtsabend ging der Ackersmann Franz Scherrer von Balweiler, L.Commiss. Zweibrücken, nach Blickweiler in die Christmette; nach Beendigung derselben nahm er noch eine bedeutende Quantität Branntwein zu sich, so zwar, dass er betrunken war; in diesem Zustand verfehlte er den Heimweg , blieb unterwegs liegen und wurde des anderen Tags früh bei Breitfurt erfroren gefunden.

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Zweibrücker Wochenblatt, 15.01.1870

Breitfurt nachrichten vergangenheit

 

Zweibrücken, 13. Jan.  Wie wir vernehmen hat das hießige Zuchtpolizeigericht gestern einen Burchen aus Mimbach, der vor einiger Zeit auf der öffentlichen Straße von Mimbach nach Breitfurt eine Anzahl Alleebäume mutwilliger Weiße beschädigte, mit einer Gefängnisstrafe von 3 Monaten belegt.