Breitfurt feiert in diesem Jahr (2021) das 750-jährige Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung. Schnell wurde klar, dass zur Würdigung dieses Ereignisses ein Dorffest stattfinden muss und darüber hinaus die Chronik aus dem Jahre 1971 zur 700-Jahr-Feier fortgeführt werden musste. Pandemie-bedingt wurde der erste Festtermin aus dem Juni in den September verschoben. Das Orga-Team Dorfchronik unter Leitung von Reiner Freidinger konnte seine Arbeiten aber fortsetzen, natürlich unter erschwerten Bedienungen und meistens online als Video- Konferenz.

Dank dem engagierten Team und den Autoren der einzelnen Beiträge konnten wir unseren Zeitrahmen aber weitestgehend einhalten, und so befinden wir uns auf der „Zielgeraden“.

Somit kann ich voller Stolz ein lesenswertes und interessantes Dorfbuch zur 750-Jahr-Feier ankündigen.

Sobald das Erscheinungsdatum final festgelegt wurde, informiere ich sie rechtzeitig darüber.

 

 

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Nach längerem Stillstand (Pandemie-bedingt) gehen die Arbeiten an der Außen- fassade der Mehrzweckhalle in Breitfurt weiter. Eine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern hat sich bereit erklärt, die Renovierungsarbeiten zu übernehmen. Da die Wärmedämmung im unteren Bereich in den letzten Jahren Schaden genommen hat, mussten die schadhaften Bereiche entfernt werden. Diese werden als nächstes erneuert. Die Arbeiten gehen zügig voran, sodass wir evtl. in den nächsten Wochen mit der Fertigstellung des Oberputzes (im unteren Bereich) rechnen.

Ob die Halle noch in diesem Jahr einen neuen Anstrich bekommen wird, ist noch nicht ganz geklärt, wird aber wahrscheinlich erst im darauffolgenden Jahr erfolgen können. Breitfurt feiert in diesem Jahr seinen 750-jährigen Geburtstag und dafür werden unter anderem auch die helfenden Hände der freiwilligen Helfer der Mehrzweckhalle benötigt.

Nur Dank der ehrenamtlichen Helfer sind wir in Breitfurt in der Lage, solche doch nicht ganz kleine Projekte zu stemmen und unseren Ort lebenswert zu erhalten.

Vielen Dank an alle Beteiligten!

Ich werde Sie auch weiterhin über den Vorschritt des Projektes informieren.

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Die neue Asphaltdecke in der Verlängerung /Feldwirtschaftsweg  von Zum Breitenacker war überfällig.

Die Instandsetzung der ausgespülten Wege  2019/2020 hatte Priorität. Ein weiterer Aufschub hätte

die Maßnahme zunehmend verteuert. Die Jahreshauptversammlung 2021 stimmte trotz „angespannter“

finanzieller Lage  der Ausgabe im Haushaltsplan 2021 zu und exakt  1 Woche später waren die Arbeiten

bereits ausgeführt. Vorab wurden bereits Angebote eingeholt und somit konnte der Auftrag kurzfristig

vergeben werden. Die Bankette ist beidseitig noch nicht befahrbar. Dies müssen und werden wir in Eigenleistung

durchführen und bitten bis dahin um  entsprechende Rücksichtnahme bei „Gegenverkehr“.

Feld-Wald-Wiese-Hund. Hunde gehören an die Leine. In der Versammlung wurde seitens der Pächter berichtet,

dass  Rehwild von Hunden gehetzt und gerissen wurde. Ein untragbarer Zustand und verantwortungslos von Herrchen oder

Frauchen. Gerne wird Hunden auf Wiesen Freilauf gewährt. Aber das Betreten von Feldern ist in der Zeit vom 1.4. bis 15.10.

verboten (§ 11 SNG) Die Ortspolizeibehörde hat auf das Verbot  ausdrücklich hingewiesen. Bei Missachtung

ist mit erheblichen Bußgeldern zu rechnen. Wir appellieren an das Verantwortungsbewusstsein. Auf den Wiesen

und Äckern wachsen Nahrungsmittel für Tiere. Wenn Tiere mit dem Hundekot Parasiten aufnehmen, kann dies

zu ernsthaften Erkrankungen und Fehlgeburten führen. Die JG wird dazu noch entsprechende  Hinweisschilder

aufstellen.

Gemeinsam geht es besser….. Hand in Hand…… Bürger, Landwirt,  Jäger……

Es bedankt sich vorab das VS Team der JG Breitfurt

Unsere kleine Runde: von links stellv. Ortsvorsteher Christoph Brengel, stellv. Löschbezirksführer Jörg Gebele, Beigeordneter Guido Freidinger, Ortsvorsteher Martin Moschel, Bürgermeister Bernd Hertzler, Kulturreferent des Saarpfalzkreises Dr. Andreas Stinsky

Im Laufe der letzten Woche haben wir in einer sehr kleinen Runde den einzigen innerörtlichen Brunnen von Breitfurt wieder in Betrieb genommen und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.

Das Projekt wurde bereits 2017 in die Planung des Ortsrates aufgenommen.

Nach Festlegung der notwendigen Maßnahmen konnte ich die Neue Arbeit Saar (NAS) für die Ausführung der Arbeiten gewinnen.

Ziel war es, den unscheinbaren in der Tiefe schlummernden Brunnen wieder zurück ans Tageslicht zu befördern. Es wurde geplant und das Ergebnis wieder verworfen. Letztendlich gab eine 3D-Simulation, erstellt durch den Fachbereich Umwelt, Planung, Bauen der Stadtverwaltung, den Ausschlag.

Die notwendigen Gelder nahmen wir in den Haushalt 2019/2020 auf.  Gleichzeitig wurden LEADER-Fördermittel beantragt. Nach Genehmigung der Fördermittel und des Haushaltes konnte das Projekt starten und die NAS mit den Vorbereitungen beginnen.

Das Brunnenwasser kann aber nicht ohne Hilfsmittel den Höhenunterschied von fast 2 Metern überwinden. Hierzu musste eine Pumpe im Sammelbecken installiert werden, die dann mit einer Zeitschaltuhr betrieben wird.

Ende des letzten Jahres wurden die Sandsteinbecken geliefert und installiert. Es entstand eine sehr schöne Ecke im Bereich des alten Feuerwehrgerätehauses, die zum Verweilen einlädt.

Abgerundet wird das Ganze durch eine Informationstafel, dessen Inhalt (zur Verfügung gestellt von Dr. Andreas Stinsky) die geschichtlichen Aspekte enthält.

Ich möchte all denen danken, die an diesem Projekt aktiv mitgearbeitet haben.

 

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Breitfurt wird seine für Juni geplanten Feierlichkeiten anlässlich seines 750-jährigen Bestehens in den September verschieben. Aufgrund der aktuellen Lage und nicht einschätzbaren Entwicklung der Coronapandemie macht es nach Meinung der Organisatoren keinen Sinn noch länger am bisherigen Termin festzuhalten.  In der Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation im Verlauf des Sommers wurde von den Verantwortlichen ein neuer Termin vom 3. bis 5 September, also noch im Jahr des Jubiläums, vereinbart.

Nicht von der Verschiebung betroffen ist die Veröffentlichung des neuen Dorfbuches, das wie geplant verfügbar sein wird.

 

1990 wurde mit der Planung des Spielplatzes auf dem Bremmenhübel begonnen. Damals hatte sich eine Elterninitiative rund um Guido Freidinger gegründet, um im „Neubaugebiet auf dem Bremmenhübel“ einen Spielplatz zu errichten. Mit viel Engagement und Arbeitskraft setzten die meist noch jungen Eltern und Anwohner das Projekt Spielplatz um. Dieser wurde offiziell im Mai 1994 den Kindern übergeben. Heute nach fast 30 Jahren hatte dieser Spielplatz eine Jungzellen Kur verdient und auch bekommen. Der Ortsrat und die Stadtverwaltung haben beide finanzielle Mittel bereit gestellt um neue Spielgeräte und auch einen neuen Zaun installieren zu lassen.

Die Umsetzung der Maßnahme übernahm der Baubetriebshof der Stadt Blieskastel.

Und nun konnten wir den Spielplatz wiederum an die heutigen Kinder übergeben. Mit bei der Übergabe war einer, der damals den Spielplatz als Kind genutzt hatte und einer der mit beim Aufbau des Spielplatzes als Elternteil und maßgeblich Beteiligter geholfen hatte, diesen zu bauen.

Das Kind von damals ist heute ein Mann und ist der stellvertretende Ortsvorsteher Christoph Brengel und das damalige Elternteil Guido Freidinger ist der heutige Beigeordnete der Stadt Blieskastel, die nun zusammen mit mir den Spielplatz freigeben konnten.

Allen Beteiligten meinen herzlichen Dank!

Ortsvorsteher

Martin Moschel

 

 

Von links: Ortsratsmitglied Sascha Prechtl (mit Kinder), OV Martin Moschel, stellv. OV Christoph Brengel und Beigeordneter Guido Freidinger Bild: Wolfgang Degot

Auf dem neuen Friedhof in Breitfurt können die mittlerweile großen Lücken in den Grabfeldern auf absehbare Zeit nicht wieder neu belegt werden. Nach Auskunft der Friedhofsverwaltung empfiehlt es sich nicht, auf die freigewordenen Flächen zurückzugreifen. Die geologischen Verhältnisse (Muschelkalkboden) lassen auch nach 25 Jahren eine Neubelegung nicht zu. Diese Teilbereiche  werden und können für zukünftige Urnenbeisetzungen genutzt werden.

Daraus ergibt sich aber, dass eine neue Fläche für Tiefengräber angelegt werden muss, da die bisher nutzbare Fläche fast vollständig belegt ist.

Aktuell wurden Rodungsmaßnahmen durchgeführt, um im oberen Bereich ein neues Grabfeld anzulegen. Die weiteren Arbeiten werden dann zügig nach Genehmigung des Haushaltes durchgeführt.

 

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Nach der Meldung über die illegale Beseitigung einer größeren Menge von Abfall auf der Breitfurter Höhe konnten schon kurze Zeit später gute Hinweise aus der Bevölkerung, darunter auch ein Foto eines Kleinlasters, gesammelt werden.  In Verbindung mit den im Abfall aufgefundenen Schriftstücken konnte so in enger Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Stadt Blieskastel ein mutmaßlicher Verursacher ermittelt werden. Da es sich hier um einen extremen Einzelfall für unser Dorf handelte, war es umso wichtiger zu zeigen, dass sich solche Müllsünder hier nicht sicher fühlen dürfen. Ein Dank an die Hinweisgeber und an die Stadt Blieskastel für die schnelle Beseitigung des Unrates.

 

Christoph Brengel, stellv. Ortsvorsteher

Eigenleistung hat sich gelohnt. 2 Wege mussten nach den Wasserschäden 2019/2020 mit einer Schotterdecke neu überzogen werden. Um Abschwemmungen bei heftigem Dauerregen zu vermeiden haben wir in Eigenleistung 3 Wasserfänge ausgehoben, Rohre verlegt und Einläufe gepflastert.  Bei Ackerflächen am Dorfrand wurden vorbeugend Furchen gezogen. Kontrollen bei den erhöhten Niederschlagsmengen haben ergeben, dass das Oberflächenwasser in den eingebauten Mulden  und Einläufen gefangen wurde. Unsere Arbeit hat sich somit ausgezahlt und Schäden wurden vermieden. Durch die Maßnahme hat sich gar ein kleines „Biotop“ gebildet.

Linkes Bild: Klein-Biotop an Geißbornhecke                                 Rechtes Bild: Sicht auf Graben Mündeler Berg

 

 

Eine „neue“ Verbindung für Wanderer und Sportler bei einer Runde über die Kirchheimer Höfe vom Sitterswald zur Blieser Strasse ohne die L 103.  Diese Frage wurde an uns herangetragen. Mit Recht, Fußgänger und Läufer sind entlang der L 103 einem erheblichen Unfallrisiko ausgesetzt. Nach Absprache mit Dr. Helmut Wolf konnten wir mit einem Forstmulcher den Waldweg durch den  Sitterswald über die  Gipsgrube zur Blieserstraße wieder etwas besser begehbarer machen.  „Testläufe“ sind erfolgt und seitens der Läufer wurde in besseren Zeiten zu einem Umtrunk eingeladen. Rein vorsorglich weisen wir darauf hin, dass die Nutzung von Feld- und Waldwegen stets auf eigenes Risiko erfolgt.

Bleibt gesund, euer  VS Team der JG Breitfurt

Im oberen Bildrand, der verdächtige Kleinlaster und daneben der riesige Müllberg.

In der Zeit von Mittwoch, 16:00 Uhr, bis Donnerstag, 9:00 Uhr, wurde illegal Müll im großen Stil am Wegesrand abgeladen. Aufgrund der Menge muss der Müllsünder mit einem beladenen Hänger bzw. Kleinlaster auf diesem ansonsten unbefahrenen Weg unterwegs gewesen sein. Der Müll wurde an der Geißbornerhecke abgeladen und durch einen aufmerksamen Bürger beim Ordnungsamt zur Kenntnis gebracht. Dort wurden dann alle notwendigen Schritte in die Wege geleitet.

Anscheinend wurde Restmüll nach Renovierungsarbeiten eines Bades illegal entsorgt.

In diesem Zeitraum wurde im Umfeld ein mit Müll beladener Kleinlaster, der sich in diesem Bereich festgefahren hatte, gesehen und auch fotografiert.

Wer Müll illegal am Straßenrand, auf Parkflächen oder im Wald entsorgt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet wird. Deren Höhe kann nach § 69 Abs. 2 KrWG  bis zu 100.000 Euro betragen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dieser „Riesen-Sauerei“ geben bzw. Näheres zu dem Kleinlaster sagen kann, melde sich bitte bei mir als Ortsvorsteher oder auch beim zuständigen Ordnungsamt in Blieskastel.

 

 

Ortsvorsteher

Martin Moschel