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Neuigkeiten aus Breitfurt, Meinungen und Informationen

Damals wurde noch hart durchgegriffen und so manche kleine Sünde bitter bestraft.

Bayrische Landbötin, 17.01.1839

Breitfurt Nachrichten

Am letzten heil Weihnachtsabend ging der Ackersmann Franz Scherrer von Balweiler, L.Commiss. Zweibrücken, nach Blickweiler in die Christmette; nach Beendigung derselben nahm er noch eine bedeutende Quantität Branntwein zu sich, so zwar, dass er betrunken war; in diesem Zustand verfehlte er den Heimweg , blieb unterwegs liegen und wurde des anderen Tags früh bei Breitfurt erfroren gefunden.

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Zweibrücker Wochenblatt, 15.01.1870

Breitfurt nachrichten vergangenheit

Zweibrücken, 13. Jan.  Wie wir vernehmen hat das hießige Zuchtpolizeigericht gestern einen Burchen aus Mimbach, der vor einiger Zeit auf der öffentlichen Straße von Mimbach nach Breitfurt eine Anzahl Alleebäume mutwilliger Weiße beschädigte, mit einer Gefängnisstrafe von 3 Monaten belegt.

Liebe Breitfurter!

Leider ist in diesem Jahr, Corana bedingt, die Sammelaktion der ausgedienten Weihnachtsbäume ausgefallen. Aus Sicherheitsgründen durfte die Jugendfeuerwehr die Sammelaktion nicht durchführen.

Eine Privatinitiative hat sich aber bereit erklärt, nach aktuell geltenden Hygieneregeln, die Aufgabe zu übernehmen.

Natürlich ist dieser Dienst wie in den vergangenen Jahren kostenlos, über eine Spende wären wir natürlich froh. Diese würde zu 100% an den Circus Althoff weitergeleitet werden, der leider schon seit langer Zeit in Breitfurt festsitzt und für jede Spende sehr dankbar ist.

Die Sammelaktion findet am Samstag, den 16.01.2021 statt.

Wenn Sie von dem Service Gebrauch machen möchten, lagern Sie bitte die alten Bäume am Samstagmorgen ab 08 Uhr so, dass sie von der Straße aus gut sichtbar und leicht zugänglich bereit liegen.

Falls sie etwas spenden möchten, legen oder hängen sie die Spende an den Baum. Das Ganze sollte bzw. muss kontaktlos geschehen.

Vielen Dank an die Beteiligten der Privatinitiative, die sich bereit erklärt haben, die Aktion durchzuführen.

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Das nun zu Ende gehende Jahr 2020 hat uns allen sehr viel abverlangt. Die Corona-Pandemie hat die Welt in Atem gehalten. Nun steht das Weihnachtsfest bevor, in diesem Jahr wird alles, so viel lässt sich jetzt schon sagen, anders sein. Stimmungsvolle, vorweihnachtliche Besuche auf Weihnachtsmärkten, fröhliche Weihnachtsfeiern mit Freunden und Kollegen, lang ersehnte Zusammenkünfte mit der Familie, sportliche Skiferien in den Bergen, das alles wird es in diesem Jahr nur in sehr eingeschränkter Form geben, vielleicht werden wir sogar ganz darauf verzichten müssen. Aber eines hat uns diese Krise gezeigt, die nachbarschaftliche Hilfe, der familiäre Zusammenhalt und das Miteinander hat uns bisher geholfen in der Pandemie zu bestehen.

Das Weihnachtsfest im Jahr 2020 wird uns sicherlich, in diesem doch sehr ereignisreichen Jahr, ein Stück weit die Kraft und die Energie zurückbringen, die wir brauchen um die Pandemie zu überwinden.

Weihnachten – ein Fest der Freude, Freundschaft, Besinnlichkeit und Hoffnung. Denn Freundschaft ist das schönste Geschenk, das sich Menschen machen können.

Ich wünsche Ihnen allen, auch im Namen meiner Ortsratskollegen/innen, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Haben Sie weiter die Kraft, Geduld und den Willen diesem Virus zu trotzen.

Bleiben Sie gesund !!!

Ihr

Martin Moschel

Ortsvorsteher

Weihnachten ist eines der höchsten Feste im laufenden Jahr. Seit Jahren gibt es die Tradition den Baum vor unserer Kirche zu schmücken und erleuchten zu lassen. Er sorgte für weihnachtliche Stimmung rund um unsere Kirche.

Es gab darüber hinaus immer wieder Anregungen und Verbesserungsvorschläge wie er noch schöner werden könnte.

Und diese Anregungen griffen wir im Ortsrat auf. Es wurden aus dem allgemeinen Ortsratsbudget Gelder bereit gestellt damit zusätzlichen Weihnachtsschmuck gekauft werden konnte.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Aufgrund der doch mittlerweile beachtlichen Größe des Baumes mussten wir mit schwerem Gerät die Voraussetzungen am Baum schaffen.

Ich hoffe, das Ergebnis hilft uns allen die Einschränkungen, die wir durch die Corona Pandemie ertragen müssen, besser zu verkraften und hilft doch in diesen Zeiten, den Flair der Weihnachtszeit zu vermitteln.

Herzlichen Dank an meine Ortsratskollegen/innen, die den Baum in diesem Jahr so wunderschön gestalten haben.

Ortsvorsteher

Martin Moschel

Von Links: Richard Schreiner, Christoph Brengel und in luftiger Höhe Sabrina Klicker

Über Breitfurt

In Breitfurt befinden sich mehrere sehenswerte Bauwerke, die in der Denkmalliste des Saarlandes als Einzeldenkmal aufgeführt sind. Dazu gehören die protestantische Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert, ein Erbhof (sog. „Haus Schetting“) von 1804 und 1913, mehrere Wohnhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, das Gasthaus „Zur Linde“ von 1764, sowie das ehemalige Bahnhofsempfangsgebäude von 1885.

  • Im Jahr 1271 wird Breitfurt erstmals urkundlich erwähnt

  • Seit dem 15. Jahrhundert existiert in Breitfurt eine Mühle, die heute die größte Mühle westlich des Rheins ist

  • Breitfurt liegt im Bliesgau rund 4,5 km südsüdwestlich von Blieskastel an der Blies

Impressionen